.. die Seitenansicht des BAHNBETRIEBSWERKES ....

.. Eigenbau unter Zuhilfenahme von Großserien-Teilen ....

.... so einfach ohne Dach ... hier gewinnt man doch manche Einsicht ...

... Einblicke aus der Sicht des Lokführers.....

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das Diorama

 

 

Die Ursprünge der heute anzutreffenden Dio-ramen liegen darin begründet, dass Künstler versuchten, den scheinbar nahtlosen Über-gang von plastischen Landschaftselementen

in den gemalten Hintergrund zu perfektion-ieren.

 

Mittels geschickter Beleuchtung der jeweil-igen Szenerie kam eine beinahe perfekte Illusion von räumlicher Tiefe und Wirklich-keitsnähe zustande.

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In Bezug auf unsere Modellbahn ist das Diorama eigentlich die Fläche auf der Modell-bahnanlage, welche  nicht im direkten Zu-sammenhang mit dem Gleisbereich steht.

 

So gesehen, besteht auch die Möglichkeit, eine Landschaft zu gestalten, die  eigen-ständig Sinn macht und unabhängig von einer Modellbahn ihre Berechtigung erlangt.

 

Wir Modellbahner bevorzugen allerdings die Kombination und sind bemüht, die Detail-lierung so weit wie möglich voranzutreiben.

Diese Bemühung wird dann eingeschränkt, wenn es darum geht, eine sehr große Anlage aufzubauen – hier werden dann einfach zeit-liche, nicht zuletzt aber auch finanzielle Grenzen aufgezeigt.

 

Betrachten wir uns die großen Schau- oder Publikumsanlagen einmal näher.

Der erste Eindruck muss hier stimmen. Hier hat dann der Gesamteindruck absoluten Vor-rang.

Bei genauerer Betrachtung wird der eine oder andere von uns feststellen, dass eine Detail-lierung hier nicht die selbe Bedeutung hat wie auf unserer Heimanlage.

 

Auch wird das Alter der Publikumsanlage ebenso eine Rolle spielen wie bei der pri-vaten Anlage.

Wurde vor 50 Jahren auf der Privatanlage noch verbaut, was Spaß machte oder eben verfüg-bar war, stellt man heute immer mehr die Tendenz zur Vorbildtreue fest.

 

War es vor 60 oder 70 Jahren legitim, einen Kreis, vielleicht gar das Oval mit einer Weiche aufzubauen und darauf den Zug unermüdlich seine Kreise ( oder Ovale ) ziehen zu lassen, ist es heute beinahe undenkbar, dem Nachwuchs (der schlussendlich ohnehin nicht damit spielen darf) ohne ordentliche Grund-platte mit ange-deuteten Alpen, Stadt und Bahnbetriebswerk eine Fahrt über die Gleise zuzumuten.

 

Bei aller Begeisterung für eine gut recherch-ierte Detaillierung und deren Umsetzung läuft der geneigte Modellbahner allerdings Gefahr, den Spaß am Hobby zugunsten der Detaillierungswut zu vergessen bzw. zu verlieren.

 

Es sollte das Hauptaugenmerk auf Spaß und Freude gerichtet sein – es sei denn, wir 

machen das Ganze professionell, ja dann, dann hört der Spaß auf ; - ) !

bahnsystem

mein Credo:

 

ich bin nicht perfekt - aber immens bemüht